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Neuer Deutscher Meister "Formel 1 in der Schule"

Dated: 07/05/2009

Dr. Stefanie Beier, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Leibniz Universität Hannover

30.04.2009

Um 17 Uhr, nach einem spannenden Tag mit zahllosen Starts an der 25 Meter langen, von Fans umringten

Rennbahn und außerordentlich überzeugenden Teampräsentationen vor der Jury stand fest, wer Deutschland bei

der WM in England vertreten wird: Das Team BETAGREEN aus Hamburg fährt am 11. September nach London und

lässt ihren Mini-Rennwagen dann gegen die internationale Konkurrenz antreten.

 

Im Foyer des PZH wurden dabei letztlich nicht nur Deutschlands cleverste Formel-1-Nachwuchskonstrukteure und

schnellste Rennwagen ermittelt: Formel 1 in der Schule ist ein Technologiewettbewerb, der genauso viel Wert auf

das im Berufsleben wichtige "Drumherum" legt: Teamarbeit, Präsentation, Marketing gehören ebenso zur Bewertung

wie die Schnelligkeit der Flitzer, die sich aus dem technischen Know-how der Teams ergibt. Die Boliden beruhen auf

eigenen Entwürfen der Teams, werden aus Balsaholz gefräst, strömungstechnisch optimiert, montiert und lackiert

und schließlich mit einer Gas-Patrone mit bis zu 120 Stundenkilometern über die Renndistanz geschossen.

 

Neben den Deutschen Meistern BETAGREEN vom Gymnasium Grootmoor in Hamburg können sich weitere Teams

über Titel und Preise freuen:

Team Evox, CJD Christophorusschule, Königswinter: schnellstes Fahrzeug (1,090 sec),

Team Innovation ELPIS, Goethe Schule, Bochum: beste Teamdarstellung,

Team RennStallNeusäß, Staatliche Realschule Neusäß, Neusäß: Innovationspreis (gestiftet vom VDI),

Team Panasonic Racing, Leibnizschule, Hannover: Konstruktionspreis.

 

In der Startklasse U15 (11 bis 14) Jahre wurden folgende Preise vergeben:

Team Airbreakers, Landesgymnasium für Hochbegabte, Schwäbisch Gmünd: Deutscher Meister U15,

Team The Opposites, CJD Christophorusschule, Königswinter: schnellstes Fahrzeug U15 (1,074 sec),

Team GOld Blazes, Gymnasium Oldenfelde, Hamburg: beste Teamdarstellung U15.

 

Dr. Uwe Groth, Landesverbandsvorsitzender des VDI, und Prof. Friedrich-Wilhelm Bach, Leiter des Instituts für

Werkstoffkunde am PZH und Dekan der Fakultät für Maschinenbau an der Leibniz Universität Hannover, ehrten die

Sieger. Dr. Groth hob die Leistungen aller Teilnehmer hervor: "Sie haben in den letzten Monaten eine Menge

geleistet und viel gelernt. Über moderne Technik, über das Funktionieren von Wirtschaft und über das Arbeiten im

Team. In diesem Sinne haben alle wertvolle Erfahrungen gemacht!"

 

Auch wenn keines der beiden hannoverschen Teams, die am PZH betreut werden, den Meistertitel erreichen konnte:

Beide freuen sich, dass sie die Deutschen Meisterschaften mit so viel positiver Resonanz im PZH ausrichten

konnten. Gemeinsam hatten Professor Bach und Dr. Groth erst im September vergangenen Jahres das JeTKompetenzzentrum

Formel 1 in der Schule an der Leibniz Universität Hannover im PZH initiiert. Mit ihrem Einsatz

für dieses Projekt wollen sie dazu beitragen, dass unabhängig von konjunkturellen Entwicklungen junge, engagierte

Menschen technische Berufe ergreifen: "Formel 1 in der Schule ist dafür ein idealer Rahmen, weil er spielerisch ist

und wettbewerbsorientiert - und natürlich ein großes Vorbild in der Formel 1 hat", so Professor Bach.

 

URL dieser Pressemitteilung: http://idw-online.de/pages/de/news312737

Merkmale dieser Pressemitteilung:

Elektrotechnik, Maschinenbau, Verkehr / Transport , überregional

Forschungs- / Wissenstransfer, Wettbewerbe / Auszeichnungen deutsch

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